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Schilddrüsenunterfunktion Medikamente

Aufgaben und Funktionen

Die Schilddrüse ist ein kleines, unscheinbares Organ, das meist unbeachtet und vielfach unterschätzt wird. Oft beschäftigt man sich erst mit der schmetterlingsförmigen oder H-förmigen Drüse, wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät. Denn das nur rund 20 Gramm schwere Organ, das sich im Bereich des Kehlkopfes vor und beidseits der Luftröhre befindet, übernimmt viele sehr wichtige Aufgaben im Körper des Menschen.

Sie erzeugt Hormone, die für eine stabile Funktion des Körpers unersetzlich sind. Die Schilddrüsenhormone haben beispielsweise Einfluss auf den Energiestoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System sowie den Verdauungstrakt. Aber auch auf die Psyche hat die „Glandula thyreoidea“ einen wesentlichen Einfluss.

Schilddrüsenunterfunktion

Bei der Schilddrüsenunterfunktion handelt es sich um eine sehr häufige Erkrankung, die mittlerweile aufgrund ihrer großen Verbreitung auch als Volkskrankheit bezeichnet wird. Durch die verminderte Ausschüttung der Hormone Trijodthyron (T3) und Thyroxin (T4) kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion, die im medizinischen Fachjargon Hypothyreose genannt wird. Die Unterversorgung des menschlichen Körpers mit diesen Hormonen führt zu körperlichen sowie emotionalen Leistungseinschränkungen.

Symptome und Diagnose

Antriebslosigkeit, Müdigkeit, erhöhtes Kälteempfinden, Gewichtszunahme – die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind vielfältig und oft schwer zu erkennen. Nicht selten erfolgt eine Diagnose dieser Erkrankung als Zufallsbefund.

Hashimoto SchilddrüseNeben den körperlichen Symptomen sind nicht zuletzt die psychischen Auswirkungen dieser Krankheit nicht zu unterschätzen. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen gehören ebenso zum Krankheitsbild der Schilddrüsenunterfunktion. Besonders diese psychischen Beschwerden, die in schweren Fällen bis zu Wahnvorstellungen und Suizidgedanken führen können, setzen den Betroffenen stark zu. Wird die Krankheit nicht erkannt und bleibt unbehandelt, kann es langfristig zu Folgeerkrankungen wie Libidoverlust, Erektionsstörungen bei Männern und zu Unfruchtbarkeit und Zyklusstörungen bei Frauen kommen.

Besteht der Verdacht einer Schilddrüsenerkrankung, wird das Organ erst händisch abgetastet und mittels Ultraschall genauer untersucht. Bei der sogenannten Sonographie, einer völlig schmerzlosen Untersuchung, wird die Struktur, Größe, Lage und Form der Drüse bestimmt. Weiteren Aufschluss gibt eine labormedizinische Untersuchung. Mittels Blutabnahme wird der TSH-Wert (Thyreoidea stimulierendes Hormon) sowie die Hormone T3 und T4 bestimmt. In bestimmten Fällen werden auch Autoantikörper bestimmt.

Ursachen und Behandlung

Wie die Symptome, so sind auch die Ursachen der Schilddrüsenunterfunktion vielfältig. Man unterscheidet hier angeborene von erworbenen Formen der Hypothyreose, wobei die erworbenen Formen sehr viel häufiger auftreten.

SchilddrüsenunterfunktionBei einer angeborenen Unterfunktion ist die Schilddrüse des neugeborenen Kindes gar nicht oder nur unzureichend ausgebildet. Wird die Unterfunktion rasch erkannt und entsprechend behandelt, können körperliche und geistige Entwicklungsstörungen weitgehend verhindert werden.

Die häufigste Form der erworbenen Hypothyreose ist die nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto benannte Autoimmunerkrankung. Es handelt sich dabei um eine chronische Entzündung, die durch die Produktion von Antikörpern gegen das Schilddrüsengewebe durch das eigene Immunsystem ausgelöst wird. Durch den Zellzerfall kommt es zu Beginn der Erkrankung zu einer Schilddrüsenüberfunktion, die sich im weiteren Verlauf der Krankheit zu einer Unterfunktion entwickelt. Da der Beginn der Krankheit meist unentdeckt bleibt und symptomfrei verläuft, wird die Diagnose meist erst dann gestellt, wenn sich bereits eine Unterfunktion manifestiert hat. Die Ursache für diese Autoimmunerkrankung ist noch nicht ausreichend erforscht.

An Hashimoto-Thyreoiditis erkranken häufiger Frauen als Männer. Zu einer weiteren Risikogruppe zählen Frauen nach der Entbindung eines Babys. Eine „Post-partum Thyreoiditis“ kann sich durch die hormonelle Umstellung nach der Geburt entwickeln und ist oft von Depressionen begleitet.

Hinweis: Neben der Hashimoto-Thyreoiditis führen manchmal Viruserkrankungen, durch Medikamente hervorgerufene Entzündungen, Jodmangel und medizinische Maßnahmen wie zum Beispiel eine chirurgische Entfernung der gesamten bzw. von Teilen der Schilddrüse zu einer Unterfunktion.

Schilddrüsenunterfunktion Medikamente

Wurde eine Diagnose gestellt, erfolgt die Behandlung der Hypothyreose mittels eines Schilddrüsenunterfunktion Medikamentes. Schilddrüsenunterfunktion Medikamente ersetzen die fehlenden Hormone künstlich. Die entsprechenden Blutwerte müssen in regelmäßigen Abständen genau kontrolliert und die Dosierung des Schilddrüsenunterfunktion Medikamentes entsprechend angepasst werden.

Schilddrüsenunterfunktion MedikamenteDie verordneten Schilddrüsenunterfunktion Medikamente müssen morgens auf nüchternen Magen eingenommen werden. Danach sollen mindestens 30 Minuten bis zur ersten Mahlzeit vergehen, um eine vollständige Aufnahme der Wirkstoffe der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente zu gewährleisten. Wird eine zu hohe Dosierung der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente eingenommen, können Nebenwirkungen der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente auftreten. Die Betroffenen spüren dann meist Symptome, die sonst bei einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten, wie etwa vermehrtes Schwitzen und Herzrasen.

Eine Verringerung der Dosierung oder gar ein Absetzen des Schilddrüsenunterfunktion Medikamentes muss jedoch in Absprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt erfolgen. Da eine Heilung der Unterfunktion überwiegend unmöglich ist, sind die meisten Patientinnen und Patienten ein Leben lang auf eine Therapie der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente angewiesen. Durch die Einnahme der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente kommt es meist rasch zu einem Abklingen der Symptome, besonders die Normalisierung des psychischen Gleichgewichts trägt zu einer raschen Besserung des Wohlbefindens bei.

Durch die Schilddrüsenunterfunktion Medikamente werden die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Patientinnen und Patienten jedoch nicht eingeschränkt. Die Erkrankung ist mittels der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente gut zu behandeln, die Einnahme der Schilddrüsenunterfunktion Medikamente hat nahezu keinen Einfluss auf die Lebensqualität.


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